Samstag, 5. Mai 2018

Fünf Fragen am Fünften - die Maikollektion

Schon wieder ist ein Monat rum und Zeit für die Fünf Fragen am Fünften von Luzia Pimpinella. Und diese werden immer skurriler. Da ich wieder einmal erst spät mich mit den aktuellen Fragen beschäftigt habe und aktuell echt in Zeitnot bin, fällt die Beantwortung heute recht kurz und knackig aus. Dennoch geben sie wieder ein wenig Einblick in mein ICH. Viel Spaß beim Lesen!
1. Würdest du einen Teil deiner Intelligenz gegen ein sensationelles Aussehen eintauschen?
Oh NEIN - ganz klar. Und was heißt schon "sensationelles Aussehen". Ich bin nicht unzufrieden mit mir, zumindest im Großen und Ganzen. Ich bin keine Schönheit, dafür aber interessant und weiß das zu unterstreichen. Das finde ich viel wichtiger, oder? Na klar könnte inzwischen die ein oder andere Falte weniger da sein und der Bauch flacher, die Oberschenkel straffer - aber für mein Alter (Mitte 40) - kann ich doch recht zufrieden sein, finde ich. Und Grips im Kopf zu haben, hat noch nie geschadet. ... Obwohl: wer kennt nicht den Spruch: "Wirklich glücklich sind nur die ganz dummen Leute". Es gibt Tage, da wünsche ich mir das auch (siehe Frage ganz unten).

2.  Wann hast du zuletzt einen Sonnenaufgang betrachtet?
Daran kann ich mich leider wirklich nicht erinnern. Da ich ein Langschläfer bin, kommt es nicht sehr häufig vor, dass ich vor Sonnenaufgang wach bin - zumindest im Sommer. Im Winter bin ich dann wohl eher mit arbeiten beschäftigt, wenn die Sonne aufgeht. Vielleicht kommt es ja im kommenden Urlaub zu diesem Vergnügen - wer weiß, was Jetlag so alles möglich macht.

3. Wenn du zurück denkst, welcher deiner Geburtstage hat dir am besten gefallen? 
Davon habe ich inzwischen ja einige erlebt und ich muss zugeben, an allzu viele kann ich mich nicht erinnern. In den letzten Jahren feiere ich meine Geburtstage nicht mehr, gehe höchstens mit meinen Lieben Essen. So ein richtiger Geburtstags-Party-Mensch war ich eigentlich nie.
Aber vor drei Jahren hatte ich einen absoluten Schnapszahl-Geburtstag. Ich wurde am 4.4. 44 Jahre alt und das wollte ich dann doch mal zum Anlass nehmen, was Besonderes zu machen. An diesem Tag habe ich mir einen lang gehegten Traum erfüllt und bin nach Südafrika geflogen. Der Tag selbst war zwar nur mit der Reise ausgefüllt (und überraschenderweise einem Glas Sekt von der Lufthansa), dennoch blieb mir das fest im Gedächtnis und ich hoffe, auch noch lange.

4. Was entscheidet beim ersten Kennenlernen, ob dir jemand sympathisch ist oder nicht?
Das kann ich gar nicht so genau sagen, denn oft mag ich Menschen erst auf den zweiten oder dritten Blick. Vielleicht ist es ein Lächeln, das man mir gibt. In jedem Fall sollte demjenigen jegliche Arroganz fehlen - das bringt mich schnell auf die Palme. Sympathisch sind mir in jedem Fall Menschen, die aus der Reihe tanzen, das kann auf ganz unterschiedliche Weise sein - optisch, von den Denkweisen her oder die einfach nur Widerspruch provozieren. Das finde ich grundsätzlich gut, aber das entpuppt sich eben oft erst mit der Zeit.
5. Was machst du an einem Tag, der einfach nur für’n Arsch ist? Also, um dich aufzumuntern?

Erstmal ein Glas Rotwein - ganz wichtig. Letztens hab ich mal einen Spruch gesehen, der lautete:
Wie war Dein Tag? - Frag nicht und reich mir lieber die Flasche Rotwein.
Das passt irgendwie zu mir. Auch können mich eine Runde Yoga oder ein Vollbad gut entspannen. Manchmal muss es aber auch die Runde mit dem Hund sein, einfach laufen, damit man den Kopf frei kriegt. Und oft geht auch gar nichts, da muss die Wut über den Tag einfach mal gären, dann hilft nur noch Schokolade.

*Bilder aus dem benannten Südafrika-Urlaub, teilweise Copyright von @fotodesign-haraldfrantz.de

Donnerstag, 26. April 2018

Ich brauche Rückenfreies - FrauVega

Bislang war es nicht nötig, aber seit ich mir im Dezember das Rücken-Tattoo hab stechen lassen, benötige ich Shirts und Kleider, die ein wenig Einblick gewähren. Bereits mein Weihnachtskleid hat das Tattoo wunderbar in Szene gesetzt, aber das ist ja nur was für "feine" Anlässe.

FrauVega von fritzi schnittreif kam mir da gerade recht und musste ausprobiert werden. 


Schwarz lässt sich wie immer nicht gut fotografieren, aber ich mag es eben raffiniert und schlicht. Vorn ist das Shirt unspektakulär, hinten hat es eine Wickeloptik. In der Seitennaht läuft alles zusammen.


Etwas Respekt hatte ich vor dem Einfassband, aber das ging erstaunlich gut, nur vorn an einer Stelle bin ich nicht ganz so zufrieden und einen Dreifach-Stretchstich wieder aufzutrennen ist ja fast wie Selbstmord ;-).


So langsam werde ich auch mit meiner Cover-Nähmaschine warm, ich habe damit die hinteren Kanten und alle Säume genäht und alles hat auf Anhieb funktioniert. Das Shirt gefällt mir so gut, dass es eine Überlegung ist, mir noch eine Kurzarmvariante zu nähen.


Kosten: ca. 25 €
Arbeitsaufwand: ca. 5 Stunden (inkl.s Schnitterstellung)
Verlinkt beim RUMS

Dienstag, 17. April 2018

Meine erste (fast) perfekte Jeans

Es gibt ja ein paar Nähprojekte, die ich unbedingt mal ausprobieren wollte. Dazu gehörten letztes Jahr die Sportklamotten und der Bikini oder auch die letztens vorgestellte Softshell-Jacke. Es gibt Dinge, die muss man nicht unbedingt nochmal machen, den Bikini beispielsweise lasse ich, das kaufe ich dann doch lieber.


Eine Jeans stand jedenfalls auch noch auf meiner Probierliste. Ich habe dafür das Überraschungspaket von Aktivstoffe bestellt und siehe da, es war der perfekte Jeansstoff für eine Hose dabei, sehr dunkel und stretchig, so wie ich es mag.


Leider war der Stoff aber nicht breit genug, so dass ich tricksen muss und den Bund habe ich aus einem anderen Stoff aus dem Paket genäht, weniger Stretchanteil und einen Hauch andere Farbe, fällt aber gar nicht auf, wie ich finde.


Als Schnitt habe ich mich für einen Burda-Schnitt für eine 5-Pocket-Hose entschieden. Da ich bei Burda ja immer Probleme mit den Größen (zumindest unten rum) habe, habe ich von vornherein geplant, eine 38 zuzuschneiden und in der Taille an allen Nähten 0,5 cm wegzunehmen, was am Ende dann ganze 4 cm ausmacht. Das hat wunderbar funktioniert. Die Hose passt perfekt!


Auch am Po und im Schritt ist alles wunderbar. Ich bin erstaunt, wie gut das funktioniert hat. Abgesteppt habe ich mit einem orangenen Faden, kein richtiges Jeansgarn, aber der Effekt ist derselbe. Die Hose ist sehr schlauchig, aber der Stretchanteil macht das Ganze super bequem.


Also für die erste Jeans bin ich wirklich sehr angetan, es gab keine größeren Schwierigkeiten und ich bin sogar mit meiner Verarbeitung sehr zufrieden, was eher selten vorkommt. Mal schauen, was ich aus den anderen Jeansstoffen so zaubere, evtl. einen Mantel und noch eine Hose ohne Stretch, aber andere Projekte haben erstmal Vorrang.

Schnitt: 5-Pocket-Hose aus Burdastyle 03/2014 (online nicht vorhanden)
Stoff: Stretchjeans aus dem Überraschungspaket von Aktivstoffe
Kosten: ca. 7 €
Arbeitsaufwand: 9 h
Verlinkt bei: creadienstag und RUMS




Donnerstag, 5. April 2018

April - April - Fünf Fragen am Fünften

Und schon wieder ist ein Monat vorbei und ich bin seit gestern ein Jahr älter. Irgendwie rast die Zeit, je älter man wird und ich hab tatsächlich Angst, noch viel im Leben zu verpassen... Aber das soll heute nicht das Thema meines Blogbeitrages sein, sondern die #fünffragemamfünften von luzia pimpinella, wie immer ein kleiner Seelen-Striptease.




1. Mit welchen berühmten Persönlichkeiten würdest du gerne mal eine wilde Party feiern?

Allen voran wohl mit Campino. Für mich ist das eine echt starke Persönlichkeit, mit der ich - glaub ich - viel gemeinsam hab. Und vor allem den Musikgeschmack, das ist ja für eine wilde Party nicht ganz zu verachten ;-)!

Aber auch Johnny Depp ist da ganz nah dran, wahrscheinlich aus ähnlichen Gründen. Der ist so ein ungewöhnlicher Typ, der sich nirgends anpasst und das finde ich einfach total cool und richtig so! Anecken und nicht jedermans Freund sein, das entspricht mir und die Nacht würde wohl sehr wild werden.

Und neben vielen anderen würde mir noch die Autorin Zeruya Shalev einfallen. Das würde vermutlich nicht so die wilde Party werden, sondern eher ein tiefgreifendes Gespräch über Familie, Männer und alle Abgründe zwischenmenschlicher Verbindungen, die sie so wunderbar in ihren Büchern beschreibt. Das wäre bestimmt sehr bereichernd und die ein oder andere Rotweinflasche würde auch noch das Zeitliche segnen.




2. Singst du laut im Auto, wenn du allein unterwegs bist?


Ja - unbedingt, ohne geht eigentlich gar nicht, erst recht nicht bei längeren Autofahrten. Inzwischen ist es mir auch egal, ob noch jemand drin sitzt. Meine Kinder kennen mich gut genug, um einfach mitzusingen und der Rest wird schon mit meinen Nicht-Sanges-Künsten auskommen müssen. Denn Musik ist Leidenschaft für mich und die will ich nicht (mehr) unterdrücken. Auch hier gilt für mich: je älter ich werde, umso mehr ist mir die Meinung anderer egal. Und in der Regel ist das am Ende positiv, kein Verstecken oder Taktieren mehr - sondern leben. Authentizität kommt immer gut an.

3. Gibt es Sprüche oder Redewendungen, die ihr regelmäßig benutzt? Wenn ja, welche?

Jetzt musste ich doch eine Weile nachdenken und erst dachte ich, mir fällt dazu nichts ein, ich müsste die Frage mit "Nein" beantworten. Dann fielen mir doch noch ein paar Sprüche ein, die ich mit meinem jüngsten Sohn ab und an wechsele:

Ist mal wieder was schief gelaufen im Alltag, so kommt schon mal der Spruch:
"Wer ist schuld? ..... Die Mama..."
Und wenn er ganz gemein (im Scherze) sein will, kommt statt "die Mama" - "die Mutti", denn dieses Wort kann ich absolut nicht ausstehen und erinnert mich immer an die Erziehung im Osten, wo "Mutti" für einen ganzen Typus Frau stand, den ich nur fürchterlich fand. Deshalb kommt dann von mir als Antwort:

"Sag nich Mutti zu mir"

Eine zweite Redewendung stammt von meinem Lieblings-Radiosender radioeins. Dort wird bei einem Wissensquiz am Wochenende der Gewinner immer mit einem Jingle gefeiert.
"Bist'n Klasse-Typ. Dit haste richtig jut jemacht"
Das wird bei uns auch häufig verwendet, wenn wir uns mal gegenseitig loben.

Im Alltagssprachgebrauch fällt mir da eher nix ein, aber das liegt vielleicht auch daran, dass man sich selbst eher weniger zuhört. Vielleicht gibt's da was, was mir gar nicht auffällt...



4. Glaubst du, dass es Menschen mit einer grundsätzlich positiven oder auch grundsätzlich negativen Aura gibt?
Oh ja - da fallen mir gleich mehrere Typen Mensch ein. Zum einen die, die wohl eher nichts dafür können - depressive Menschen. Auch wenn sie nur depressiv veranlagt sind, kann es sehr anstrengend sein, mit solchen Menschen zu kommunizieren. In meiner Verwandschaft gibt es leider auch solche Exemplare. Gewisse Themen versuche ich schon zu umgehen, damit man nicht gleich in diesen negativen Gedankenstrudel gezogen wird. Das ist aber ein schwieriges Feld.
Einfacher umgehen lassen sich Menschen, die undifferenziert bzw. unreflektiert denken. Für die alles um sie herum negativ besetzt ist, sei es die Arbeit, die Kollegen, die Firma oder auch alle Männer/Frauen. Die ihren Eigenanteil nicht sehen und somit auch an ihrer Situation nichts ändern können (und vielleicht damit ja auch nicht wollen). Solchen Menschen versuche ich aus dem Weg zu gehen. Sie ziehen einen sonst mit runter und das brauche ich nicht, auch wenn ich selbst vielleicht nicht immer der positiv denkende Mensch bin (oder vielleicht gerade deshalb).
5. Was machst du meistens um drei Uhr nachmittags?
Das ist die einfachste Frage für mich: nicht täglich, aber doch sehr oft ist dies die Zeit für meine Hündin. Ein langer Nachmittagsspaziergang nach der Arbeit steht an. Arbeite ich daheim, mache ich um die Zeit Feierabend und entspanne dann auf der Hunderunde, kriege den Kopf ein wenig frei. Dieser Hund gibt mir sooo viel und ist wohl meine große Liebe!

(Ein Teil der Bilder ist auf einer langen Wanderungen vor einigen Jahren im Oderbruch entstanden)

Mittwoch, 4. April 2018

Me Made Mittwoch - The Landgate

Heute melde ich mich nur kurz, um Euch meine neue Übergangsjacke zum Me Made Mittwoch zu zeigen: The Landgate von Merchant & Mills


Am Schnitt geändert habe ich die Länge, es sind ca. 7 länger als im Original. Auch habe ich die Taschen entsprechend weiter nach unten versetzt. Außerdem habe ich auf die Taillierung mittels Kordel verzichtet, ich mag ja den Oversize-Look.


Allerdings habe ich Größe M genäht - das ist schon etwas to much oversize... Ansonsten bin ich nicht unzufrieden, auch wenn mich der verwendete Softshell von Aktivstoffe doch echt Nerven gekostet hat. Angeblich lässt sich Softshell gut verarbeiten, ich hatte aber das Problem, dass meine Maschine nicht gut transportiert hat, auch der Obertransport half hier nicht. So ist das Stichbild doch recht unregelmäßig geworden


Das besondere an der Jacke ist der eingesetzte Reißverschlussschutz, unten mal in der offenen Variante zu sehen.


So, das wars auch schon für heute. Morgen findet hier wie jeden Fünften des Monats wieder meine 5 Fragen zum Fünften. Ich würde mich freuen, wenn ihr wieder vorbei schaut.

Schnitt: The Landgate
Stoff: Arctic Softshell von Aktivstoffe, Kordel von stoffe.de
Kosten: ca. 40 €
Arbeitsaufwand: 6 h
Verlinkt beim Me Made Mittwoch

Donnerstag, 22. März 2018

MAneela in Fischgrät

In diesen Fischgrät von Zuleeg hatte ich mich sofort verliebt. Eigentlich wollte ich mir erst eine Kimonojacke von burdastyle daraus nähen, aber mir erschien dann die Beschreibung unlogisch und ich hatte auch nicht genug Stoff, da beim Kauf etwas schief gegangen war.


Deshalb entschied ich mich, noch eine MAneela von ki-ba-doo (FrauLiebstes) zu nähen. Mir war auch gleich klar, dass ich die CuffMe-Bündchen dazu vernähen wollte. Am Ärmel habe ich Reste eines Leinenstoffes verwendet.


Nicht so ganz glücklich bin ich mit dem goldenen Reißverschluss. Den hatte ich noch im Fundus und es war der einzige, der in der richtigen Länge vorrätig war. Auch haben die Bündchen nicht für das Halsbündchen gereicht, auch hier habe ein Reststück verwendet.


Beim Bündchen unten musste ich anders nähen als im Schnitt vorgesehen, denn dort nimmt man das Bündchen doppelt, das ging bei den CuffMe's nicht. Da musste ich ein wenig basteln und dreidimensional denken - was eine große Schwäche von mir ist. Irgendwie habe ich es hingekriegt, bin aber mit der Verarbeitung innen nicht ganz so zufrieden.


Dafür sind mir die Paspeltaschen ganz gut gelungen. Es hat was, dass sie einen anderen Fadenverlauf haben, so kommt das Muster cool zur Geltung.


Im Großen und Ganzen ist die Jacke o.k. Ich bin mir nicht so sicher, ob ich sie wirklich lieb gewinnen werde. So ganz meins ist sie irgendwie nicht. Noch hatte ich keine Gelegenheit, sie auszuführen, aber wärmere Temperaturen kommen hoffentlich bald.




Schnitt: MAneela
Kosten: ca. 50 €
Arbeitsaufwand: 8 Stunden 
Verlinkt beim RUMS

Mittwoch, 7. März 2018

Me Made Mittwoch: Sarouel-Hose aus Seiden-Woll-Tweed

Quelle: etsy.com (Aakasha)

Vor einiger Zeit habe ich die bulgarische Handmade-Marke Aakasha für mich entdeckt. Die meisten Klamotten entsprechen voll meinem Stil. Da sie aber auch nicht gerade so preiswert sind, hatte ich mir überlegt, ob ich mir die Teile nicht selbst nähe. Eine Hose nach einer Idee von Aakasha habe ich bereits genäht und hier verbloggt.

Beim Black Friday konnte ich mich jedoch nicht zurückhalten und habe mir zwei Teile gegönnt, eine weiße Winterjacke aus Sweat und die Hose, die ihr auf dem Bild oben seht.


Allerdings war ich bei der Hose ein wenig enttäuscht, denn sie ist recht dünn, obwohl sie aus Wolle ist. Im Winter habe ich sie bisher kaum angehabt. So habe ich mich also nochmal auf die Suche nach Schnitt und Stoff gemacht, um mir eine ähnliche Winterhose zu nähen.


Der Stoff war schnell gefunden: ein Seiden-Woll-Gemisch von zuleeg. Bei dem Schnitt hat es eine Weile länger gedauert, bis ich fündig wurde, da ich unbedingt etwas mit einem richtigen Bund wollte und nicht wieder einen Gummizug. Ich bin dann mal wieder bei Burdastyle gelandet. 


Der Originalschnitt hat allerdings kürzere Beine bis zur Wade, hier habe ich den Schnitt verlängert. Etwas zu kurz ist es immer noch, aber der Stoff gab nicht mehr her. Auch sitzt die Hose an den Waden recht straff, da der Stoff keinen Stretch-Anteil hat.


Schön finde ich die eingelegten Falten, die Gürtelschlaufen und hinten die Pattentasche (siehe letztes Bild). Nach dem ersten Fertigstellen hatte ich allerdings ein Problem mit der Hose. Sie beulte vorne doch sehr extrem und irgendwie sah das komisch aus, einfach nach zuviel Stoff. 


Da der Schnitt auch für leichte, weich fallende Sommerware konzipiert ist, musste ich Anpassungen vornehmen. Ich habe also die Naht versetzt und damit vor allem vorne Stoff rausgenommen. So finde ich die Hose doch recht tragbar und ich fühle mich wohl darin. 

Sie kommt zwar nicht direkt an die Originalhose heran, aber ich finde, das passt schon.



Schnitt: Modell 115B burdastyle 05/210 (Variante mit Bund und RV nicht mehr bei burdastyle erhältlich)
Kosten: ca. 30 €
Arbeitsaufwand: ca. 6 h (inkl. Schnitterstellung)
Verlinkt bei: Me Made Mittwoch